Erfahrungsbericht von Pablo Ibáñez aus Lanús

Wenn ich irgendwann mal meine Lebensgeschichte erzählen sollte, würde ich dies klar in zwei Etappen trennen: Das Leben vor meiner Reise nach Deutschland und danach.
Nach einer Recherche von Erfahrungen in meinem Leben, komme ich zum Schluss, dass es wohl die wichtigste Zeit war, weil es auch der Übergang zur Volljährigkeit bildet.

Obwohl es nicht das erste Mal war, dass ich alleine verreiste, war es doch diesmal etwas anderes.
Trotz der Entfernung, war der Kulturschock nicht so groß. Vielleicht weil ich sehr anpassungsfähig bin oder weil die Globalisierung alles vereint und die Verschiedenheiten der Kulturen schmelzen. Doch war es möglich noch Eigenheiten zu finden und an interessanten Tätigkeiten teilzunehmen, was ja das Bereichernde der Reise ist.

Zudem kommt noch, dass ich wohl zu der besten, offensten, frohesten, aktivsten Familie kam, die in einem Traumort wohnte. Man denkt, mehr Pluspunkte kann es nicht geben, und doch... Dank meiner realen Familie in Argentinien und meiner effektiven Familie in Deutschland, hatte ich die Möglichkeit viel zu reisen.
Ich konnte Deutschland, Österreich und die Tschechische Republik besuchen. Nachbarländer, die, obwohl sie sehr nahe liegen, wesentliche Verschiedenheiten in Natur und im Sozialbereich haben. Ich habe nicht nur Orte kennengelernt, sondern auch Menschen aus mehreren Ländern, mit denen ich nie vorher Kontakt hätte haben können, was sehr gut und nützlich war. In der Zeit habe ich mehr Deutsch gelernt als während meines Unterrichts.

Wegen all dem, eigentlich zu kurz beschriebenen, garantiere ich allen, die an einen Schüleraustausch denken, dass es die beste Inversion ist die man machen kann.
Legt euer Vertrauen in Gisela und ihre Mitarbeiterinnen. Dank ihrer Arbeit haben sie diese wunderbare Erfahrung möglich gemacht.